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Traumfragmente und Wirklichkeitsbrüche laden den Betrachter ein sie zu ordnen oder neu zu mischen. Dabei trägt jedes Fragment eine kleine Tür mit sich: Wird sie geöffnet, öffnet sich eine andere Seite der Welt – oder vielleicht eine andere Seite von uns selbst. Die Kunst wird so zu einer Reise durch Landschaften, die zugleich bekannt und rätselhaft sind, in denen Bedeutung nicht feststeht, sondern wächst.
So verschmelzen Elemente zu einer kohärenten Surrealität: Die Geweihfigur z.B. erinnert daran, dass Erinnerungen wachsen, die Häuserwelt daran, dass Räume im Kopf ebenso lebendig sind wie im Außen, und die Flügel daran, dass Gedanken Flügel haben und Grenzen nur flüchtige Konturen sind. In diesem Bildgeschehen wandert der Betrachter durch eine Welt, in der das Vertraute sich wandelt, das Fremde zum Spiegel wird und Bedeutung nicht feststeht, sondern ständig neu geformt wird.