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In dieser Bildsprache mischen sich Realitäten – das Vertraute neben dem Ungewöhnlichen, das Offensichtliche neben dem Verborgenen – und zeigen, dass das, was wir als Realität nennen, of mehrere Ebenen besitzt, die gleichzeitig existieren.
Die Darststellung feiner, unslösbarer Wühlspuren im Gewebe der Existenz eröffnet einen Raum, in dem das Innenleben greifbar wird, ohne seine Kompleität zu verraten. Und dort, in diesem Zwischenraum, wird sichtbar, wie vielfältig und verleztlich Leben ist – doch auch wie stark, sicher und mutig es sich dennoch ausdrücken kann.
Wir sind heimgesucht von einer weit verbreiteten Trennung zwischen Freizeitgewalt, virtueller Gewalt und den wahren Verwüstungen des Krieges. Ich versuchte, den Krieg in den Bildern als eine Art von kranken Geißeln darzustellen, die keiner Verherrlichung mehr unterworfen waren, und benutzte die „Personifizierung eines Konzepts“ als Methode, um ein bildliches Verständnis des Themas zu schaffen. Schließlich entscheidet sich jeder Einzelne dafür, dem Drang zur Gewalt nachzugeben oder sich ihm zu widersetzen.